Bürgerbeirat

Der Bürgerbeirat ist ein beratendes Gremium. Er setzt sich aus 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus den fünf beteiligten Nordstad-Gemeinden zusammen. Der Bürgerbeirat begleitet den Prozess der Bürgerbeteiligung zur Fusion.

Der Prozess hin zu einer möglichen Nordstad-Fusion wird von einer Bürgerbeteiligung begleitet. Ein wichtiger Baustein davon ist der Bürgerbeirat. Er setzt sich aus 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus den fünf beteiligten Nordstad-Gemeinden zusammen. Die Mitglieder wurden nach einem offenen Aufruf zur Teilnahme unter den Interessierten ausgelost. Die erste Sitzung des Beirats fand am 2. April 2020 statt. Was in den Sitzungen besprochen wurden, können Sie unten auf dieser Seite nachlesen.

Was sind die Aufgaben des Bürgerbeirats?

Die Mitglieder des Beirats wirken bei der Konzeption der Bürgerbeteiligung zum Fusionsprozess mit. Sie begleiten außerdem die Auswertung der Ergebnisse und die Erstellung des Bürgergutachtens. Das Gutachten soll der Politik später dabei helfen zu entscheiden, ob eine Fusion angestrebt wird und ob es ein Referendum dazu geben wird. Außerdem beraten die Mitglieder des Bürgerbeirats das Comité de pilotage der Nordstad und tragen Informationen zur Fusion und zur Beteiligung in ihr Umfeld weiter.

Darüber hinaus übernehmen die Mitglieder des Bürgerbeirats auch Aufgaben im Prozess zum Landesplanerischen Leitbild „Vision Nordstad 2035“.

 Wer sind die Mitglieder des Bürgerbeirats?

Die Mitglieder wurden nach einem offenen Aufruf zur Teilnahme unter den Interessierten ausgelost. Dabei wurde darauf geachtet, dass alle Gemeinden mit mehreren Mitgliedern vertreten sind. Außerdem wurde darauf geachtet, dass verschiedene Altersgruppen vertreten sind und dass das Geschlechterverhältnis einigermaßen ausgeglichen ist.

Marie-Louise Antony, Erpeldingen/Sauer

Guy Backendorf, Ettelbrück

Sylvie Barrela, Ettelbrück

Marc Britz, Erpeldingen/Sauer

Lisa Elsen, Diekirch

Philippe Eschenauer, Bettendorf

Jacqueline Feiereisen-Rausch, Diekirch

Triana Esperanza Hilgersom, Ettelbrück

René Hübsch, Erpeldingen/Sauer

Vincent Koks, Ettelbrück

Isabelle Jachiet Graffin, Diekirch

Jean-Marie Laubach, Schieren

Filipe Miguel Pereira Lopes, Bettendorf

Sandrine Moura, Ettelbrück

Loic Salis, Schieren

Danielle Schank, Bettendorf

Michèle Schalbar-Hoffmann, Erpeldingen/Sauer

Francis Schartz, Ettelbrück

Jos Schmitgen, Erpeldingen/Sauer

Marianne Thomas, Diekirch

Wenn Sie den Mitgliedern des Bürgerbeirats etwas mitteilen wollen, schreiben Sie eine E-Mail an beirat[at]nordstad.lu

Was wurde im Bürgerbeirat besprochen?

Die Sitzungen des Beirats sind nicht öffentlich. Die Ergebnisse werden nach den Sitzungen hier veröffentlicht.

Erste Sitzung: 2. April 2002

In der ersten Sitzung haben sich die Mitglieder kennengelernt und sich mit ihren neuen Aufgaben im Bürgerbeirat vertraut gemacht. Sie wurden über den Prozess der Fusion informiert. Außerdem wurden sie über die Erstellung eines räumlichen Leitbildes für die Region Nordstad durch das Ministerium für Energie und Raumentwicklung informiert. Auch in diesem Prozess wird es eine Bürgerbeteiligung geben. Sowohl das Ministerium als auch die Nordstad-Gemeinden haben den Wunsch diese Prozesse aufeinander abzustimmen Die Mitglieder des Beirats haben daher beschlossen diesem Wunsch nachzukommen und auch Aufgaben aus dem Leitbild-Prozess zu übernehmen.

Lesen Sie das vollständige Protokoll der ersten Beiratssitzung. (PDF; Nur auf deutsch verfügbar)

Zweite Sitzung: 18. Juni 2020

In der zweiten Sitzung haben die Mitglieder des Bürgerbeirats Rückmeldungen zur Online-Befragung „Vision Nordstad 2035“ gegeben. Die Online-Befragung ist Teil der Bürgerbeteiligung zur Erstellung des landesplanerischen Leitbilds der Nordstad. Die Bürgerbeteiligung wird vom Ministerium für Energie und Raumentwicklung sowie vom Planungsbüro PACT getragen und umgesetzt. Mehr Informationen dazu auf der Seite Vision Nordstad 2035.

Die Mitglieder des Bürgerbeirats haben vielfältige Rückmeldungen gegeben. Sie

kritisieren allerdings auch, dass das Zeitfenster für Rückmeldungen und die Einarbeitung zu kurz ist. Die Projektverantwortlichen versichern den Beiratsmitgliedern, dass die Rückmeldungen dennoch sehr wertvoll für sie sind und soweit wie möglich eingearbeitet werden.  Das kurze Zeitfenster erklären sie mit längeren politischen Abstimmungen, u.a. wegen der Corona-Pandemie.

 Lesen Sie das vollständige Protokoll der zweiten Beiratssitzung. (PDF; Nur auf deutsch verfügbar)