Service régional d'action sociale

Kontakt

Ansprechpartner:
Michelle Jones: 26 81 91 -395
Elisa Schommers: 26 81 91 -383

Verwaltungsinstitution: Sozialamt der Nordstad (OSNOS)

Rechtliche Grundlage

Abkommen mit dem Ministerium für Familie und Integration.

Konzept

Seit 1992 ist das Sozialamt Betreiber des Service Régionale d’Action Sociale (SRAS), der im Rahmen der Gesetzesbestimmungen zum garantieren Mindesteinkommen gegründet wurde. Hauptziel dieses Dienstes ist es insbesondere, Aktivitäten zur beruflichen Eingliederung zu organisieren, so wie es Artikel 10 des abgeänderten Gesetzes vom 29. April 1999 über die Einführung eines Anspruchs auf ein garantiertes Mindesteinkommen (GME) vorsieht.

Der SRAS organisiert Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung, was bedeutet, dass der Bezieher eines GME gleichzeitig an einer Aktivität zur beruflichen Eingliederung teilnimmt, sei es über zeitlich befristete gemeinnützige Arbeiten oder ein Unternehmenspraktikum.

Diese Personen erhalten eine Eingliederungsbeihilfe, die dem sozialen Mindesteinkommen für unqualifizierte Arbeitskräfte gleichkommt.

Die meisten Bezieher eines GME sind jedoch von der Arbeit freigestellt aus medizinischen (ärztliches Attest oder ärztlicher Untersuchungsbericht) oder sozialen Gründen (keine mögliche Kinderbetreuung oder keine Chance auf einen Arbeitsplatz aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse oder mangelnder Ausbildung, Wartezeit auf ein Statut als „behinderter Arbeitnehmer“ oder auf eine Invalidenrente).

Die Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung, die Arbeitsbefreiung oder jede andere Maßnahme wird in einem Eingliederungsvertrag festgehalten, der von 3 Parteien unterzeichnet wird, und zwar dem Antragsteller, dem SRAS und dem SNAS (Service national d'action sociale), so wie es Artikel 8 des Gesetzes zum GME vorsieht.

Den Personen, die als „wiedereingliederbar“ auf dem ersten Arbeitsmarkt gelten, wird ein Unternehmenspraktikum gewährt. Es ist klar, dass die Wiedereingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt nur eine Minderheit der Bezieher eines GME betrifft. Die beruflichen und sozialen Kompetenzen sind zu gering im Vergleich zu den aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt.