Projekt Arcade

Kontakt

Rue de l’Arcade 12, L-9014 ETTELBRÜCK (Fax: 810863)

Rechtliche Grundlage

Kooperationsabkommen mit dem Arbeitsministerium und der Gemeinde Ettelbrück.

Interne Satzung


Das seit 1995 bestehende Projekt Arcade versteht sich als eine Struktur, die einer Gruppe von Personen, die Arbeitslosengeld beziehen oder in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen, gemäß Artikel 10 und 12 des Gesetzes zum GME, durch Arbeit und sozialpädagogische Begleitung einen Rahmen bietet.

Die Betreuung dieser rund 30 beschäftigten Personen (zwischen 18 und 60 Jahren) erfolgt durch 5 Fachleute (1 ausgebildeter Erzieher und 4 Vorarbeiter), die 3 Vollzeitstellen und 2 Teilzeitstellen besetzen.

Neben den Beziehern des GME (im Rahmen des ATI-SNAS) und den Beziehern von Arbeitslosengeld (ADEM) beschäftigt das Projekt Arcade auch Personen in Form eines freiwilligen Praktikums oder einer gemeinnützigen Tätigkeit (SCAS), im Rahmen des freiwilligen Orientierungsdienstes (SNJ) und im Rahmen von Schulpraktika (LTA).

Das Projekt Arcade führt ausschließlich gemeinnützige Arbeiten auf dem Gebiet der Gemeinde Ettelbrück durch. Es werden keine Dienstleistungen für Privatpersonen erbracht.

Die Arbeitsstruktur ist regional sehr offen und empfängt Personen aus dem gesamten Norden des Landes.

Dennoch wird den Einwohnern der Gemeinden des Sozialamtes Nordstad Vorrang gewährt.

Das Projekt Arcade funktioniert mit 2 Teams

1) Das Außenteam (mehrheitlich Männer)

  • Bepflanzungen
  • Rasenmähen
  • Gartenarbeiten
  • Reinigung von Bushäuschen
  • Unterhalt von Spazierwegen
  • Instandsetzung des Campings vor Beginn der Saison
  • Kleine Maurer- und Abrissarbeiten
  • Salzen und Schneebeseitigung auf Gehwegen (Winter)
  • Projekt Widdewee (Naturpfad, Schulgarten, Wasserspiele)
  • Sensibilisierungsaktivitäten im Bereich Natur (Tag des Baumes, punktuelle Arbeit mit der Grundschule)

2) Reinigungsteam (mehrheitlich Frauen)

  • Küche Projekt Arcade
  • Waschsalon und Bügelarbeiten
  • Reinigung der Gebäude des Sozialamtes


Neben der Möglichkeit, Arbeiten zu verrichten und einem regelmäßigen Tagesrhythmus zu folgen, können die Personen eine sozial-pädagogische Begleitung in Anspruch nehmen:

  • Enger Kontakt mit dem SRAS und der ADEM
  • Durchführung individueller Projekte
  • Reaktion auf Alltagsprobleme der Teilnehmer
  • Motivationsarbeit
  • Aktive Arbeitssuche
  • Wohnungssuche
  • Orientierung hin zu anderen Sozialdiensten
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