Projekte und Studien

Trinkwasser Studie

Trinkwasser Studie

Die Trinkwasserversorgung in der Region Nordstad

Die Trinkwasserversorgung in der Region Nordstad ist zuverlässig organisiert. Die Gemeinden Diekirch, Ettelbrück und Bettendorf beziehen ihr Trinkwasser vollständig aus eigenen Quellen und Tiefenbohrungen. Eine Ausnahme bildet die Gewerbezone Fridhaff, die von außen mit Trinkwasser durch das Syndikat Distribution d’Eau des Ardennes (DEA) versorgt wird.

Die Gemeinde Ettelbrück verfügt über drei Tiefenbohrungen:

  • in Ettelbrück;
  • in Warken;
  • sowie über eine zusätzliche Quelle im Raum Mersch/Fischbach.

Die Gemeinde Diekirch nutzt zwei Tiefenbohrungen:

  • in Diekirch;
  • sieben Quellen in Dillingen, um die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen.

Die Gemeinde Bettendorf besitzt zwei Tiefenbohrungen:

  • in Bettendorf;
  • Gilsdorf

Die Gemeinde Erpeldingen-Sauer verwendet neben ihrer eigenen Tiefenbohrung in Ingeldorf zusätzlich Trinkwasser des Syndikats DEA. Ähnlich ist die Situation in der Gemeinde Schieren: Dort gibt es eine eigene Tiefenbohrung, der tägliche Trinkwasserbedarf wird jedoch größtenteils durch Wasser der DEA gedeckt.

Trinkwasser Studie

Wie unser Trinkwasser in Zukunft geschützt wird

In Zukunft steht die Trinkwasserversorgung vor mehreren Herausforderungen. Der Klimawandel führt dazu, dass sich das Grundwasser langsamer erneuert. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung in der Nordstad-Region. Auch menschliche Aktivitäten in Städten und in der Landwirtschaft können die Wasserqualität beeinflussen. Umso wichtiger ist es, die Versorgung dauerhaft sicherzustellen.

In diesem Zusammenhang kommt dem Trinkwasserschutzbeauftragten der Nordstad, Oliver Birchen, eine wichtige Rolle zu. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Sicherstellung und gegebenenfalls die Verbesserung der Trinkwasserqualität. Dies geschieht durch die Umsetzung gezielter Maßnahmen in den Schutzzonen rund um Tiefenbohrungen und Quellen. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Land- und Forstwirten, der Bevölkerung sowie den Gemeindearbeitern ist dabei von besonderer Bedeutung. Ebenso spielt die landesweite Vernetzung aller Trinkwasserschutzbeauftragten mit dem Wasserwirtschaftsamt und dem Umweltministerium eine zentrale Rolle.